5. Mose 6,1–13 – Gott lieben, erinnern, weitergeben
Glaube beginnt nicht mit Leistung, sondern mit Beziehung. Am Anfang steht Gottes Zuwendung – und daraus wächst die Einladung zur Liebe. Israel steht an der Schwelle zum verheißenen Land. Hinter ihnen liegt der Weg durch die Wüste, vor ihnen ein neues Leben mit neuen Herausforderungen. Gerade jetzt ruft Gott sein Volk dazu auf, sich zu erinnern: an seine Treue, seine Befreiung, seine Fürsorge. Diese Erinnerung ist kein Blick zurück aus Nostalgie, sondern eine geistliche Praxis, die das Herz ausrichtet. Wer sich erinnert, lernt zu lieben. Wer liebt, hört auf Gottes Wort. Und wer hört, trägt den Glauben weiter – in den Alltag, in die Familie, in die nächste Generation.
Veranstaltung
Bibelgesprächskreis: WortWechsel
WortWechsel – gemeinsam die Bibel entdecken
Die Bibel ist mehr als ein altes Buch – sie ist Gottes lebendiges Wort an uns. In unserem Bibelgesprächskreis WortWechsel wollen wir ihr gemeinsam auf den Grund gehen: hörend, fragend, diskutierend – mit offenem Herzen und klarem Verstand.
WortWechsel ist ein offenes Angebot für Erwachsene und ältere Jugendliche, die Lust haben, regelmäßig biblische Texte miteinander zu lesen und ins Gespräch zu kommen. Wir nehmen uns Zeit, um den Text gründlich wahrzunehmen, persönlich zu reflektieren und gemeinsam nach seiner Bedeutung für unser Leben zu fragen. Dabei folgen wir einem klaren und einfachen Gesprächsformat, das Raum schafft für Tiefe, Beteiligung und Begegnung.
Ob du schon lange mit der Bibel unterwegs bist oder ganz neu einsteigen willst – du bist herzlich eingeladen. Komm wie du bist, bring deine Fragen mit und entdecke gemeinsam mit anderen, wie Gottes Wort mitten ins Leben spricht.
Für alle Termine und Themen findest du nachfolgend eine gesammelte Übersicht.
Wir freuen uns auf einen lebendigen WortWechsel, mit Gott und mit dir!
Termin-/Themenübersicht
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24.02.
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10.03.
Josua 1,1–18 – Mut und Verantwortung übernehmen
Ein Übergang ist immer ein Moment der Verunsicherung. Mose ist tot. Eine prägende Gestalt fehlt. Das Volk steht vor dem nächsten Schritt – und vor der Frage, wer jetzt führt und wie es weitergeht. In diese Situation hinein spricht Gott zu Josua: klar, stärkend und herausfordernd zugleich. Mut entsteht hier nicht aus Selbstvertrauen, sondern aus Verheißung. Gott bindet seine Zusage an den Auftrag: Ich bin mit dir. Verantwortung übernehmen heißt, sich dieser Zusage zu stellen und trotz Unsicherheit voranzugehen. Nicht alles ist geklärt, nicht jede Angst verschwunden – aber Gottes Wort gibt Halt und Richtung. Glaube wird hier konkret: im Entscheiden, im Gehen, im Übernehmen von Verantwortung – nicht, weil du alles kannst, sondern weil Gott mitgeht. -
24.03.
1. Samuel 3,1–21 – Hören lernen und sich rufen lassen
Berufung beginnt hier nicht mit Aktivität, sondern mit Aufmerksamkeit. Samuel lernt zu unterscheiden: Nicht jede Stimme, die ich höre, ist menschlich. Nicht jedes innere Bewegtsein kommt aus mir selbst. Geistliche Reife entsteht im Einüben des Hörens. „Rede, Herr, dein Knecht hört“ – dieser Satz ist kein frommer Slogan, sondern eine Haltung: Verfügbarkeit ohne Vorbehalt. Das Wort, das Samuel empfängt, ist nicht bequem. Es ist klar, ernst und fordert Mut. Hören bedeutet nicht nur Trost empfangen, sondern auch Wahrheit tragen. Gott spricht – und Samuel steht am Anfang eines Weges, auf dem sein Leben zum Resonanzraum für Gottes Reden wird.
Veranstaltungsdetails
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Datum:10. Feb. 2026
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Uhrzeit:19 bis 21 Uhr
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Ort:Gemeindezentrum, Margaretenstr. 2, 52428 Jülich
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Hinweis:keine Anmeldung erforderlich
Veranstaltungsdetails
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Datum:10. Feb. 2026
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Uhrzeit:19 bis 21 Uhr
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Ort:Gemeindezentrum, Margaretenstr. 2, 52428 Jülich
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Hinweis:keine Anmeldung erforderlich