„Diakonie gründet in der Liebe Gottes.

Diakonie (= Dienst) gründet im Wesen Gottes, wie es sich in Jesus Christus, in seinem Leben, seinem Sterben und seiner Auferstehung zeigt. Die Bibel bezeugt, dass Gott sich in Liebe den Menschen zuwendet und Notleidenden seine Hilfe zuteil werden lässt.

Diakonie ist Folge des Glaubens.

Weil der Gott der Bibel ein „dienender“ Gott ist, deshalb sind Menschen, die an Gott glauben, dienende Menschen. Wer selbst von der Liebe Gottes ergriffen ist, will diese Liebe auch weitergeben. Wer Jesus Christus nachfolgt, ist mit ihm unterwegs zu den Menschen

Diakonie geschieht in der Einheit von Wort und Tat.

Diakonie als Weitergabe der empfangenen Liebe Gottes ereignet sich in der Einheit von Wort und Tat. Die Tat der Liebe wird durch das Wort von der Liebe Gottes eindeutig. Das Wort von der Liebe Gottes wird durch die Tat der Liebe glaubwürdig. Diakonie enthält als Tat- und Wortzeugnis der Liebe Gottes zu den Menschen die Einladung, sich Gott anzuvertrauen und auf ihn zu hoffen.

Diakonie ist Lebens- und Wesensäußerung der Gemeinde.

Weil der diakonische Auftrag der ganzen Gemeinde Jesu Christi gilt, ist die Gemeinde der eigentliche Träger diakonischer Einrichtungen. Diakonie braucht die Gebete der Gemeinden, von Gemeinden entsandte Mitarbeiter und von Gemeinden bereitgestellte Finanzmittel. Um die gemeindliche Verwurzelung unserer Arbeit zu erhalten und zu fördern, pflegen wir intensive Kontakte zu den Gemeinden.“

(Auszug des Diakonieverständnisses des Diakonischen Werkes Bethanien )

So wollen auch wir als Gemeinde zum einen in Jülich und für Jülich diakonisch tätig werden und unterstützen zum anderen das Diakonische Werk Bethanien im Bund Freier evangelischer Gemeinden.