Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!“

(Lukas 10,5)

 

Wenn Du ein fremdes Haus betrittst – sei es für einen Besuch, einen Geschäftstermin oder einen Amtsgang – was ist das erste, das Du tust?

Jesus schickte 72 Botschafter los. 72 Menschen, die mit ihm gelebt hatten. Erlebt hatten, wie er Gottes Liebe und Frieden ins Leben von Menschen brachte, denen er begegnete. Er schickte 72 Botschafter los, um seine Botschaft weiter zu geben: „Gott will Deinem Leben Frieden schenken!“

Und er hatte konkrete Vorstellungen, wie das geschehen sollte. Nicht mit der Tür ins Haus fallen. Nicht die Menschen, die da leben, verurteilen, weil sie nicht so leben, denken, glauben wie ich. Niemanden überfallen mit allen Ansprüchen, die Gott meiner Ansicht nach an sie hat. Sondern er beauftragte seine Botschafter: bringt Gottes Frieden in jedes Haus, dass ihr betretet.

Jesus beauftragt heute uns, Dich und mich. Jeden Menschen, der ihm sein Leben anvertraut mit demselben Auftrag: Gottes Frieden ins jedes Haus zu bringen, in das wir gehen. Gott vertraut es Dir an, seinen Frieden heute jemandem ins Haus zu bringen. Was für eine Wertschätzung. Was für ein belebender Auftrag.

Wie Du das machst?

Mit einem Gebet – ganz still: „Herr, Dein Frieden soll dieses Haus und seine Bewohner erfüllen.“

Mit einem Gruß – ganz alltäglich: „Shalom!“ oder „Friede mit Dir!“

Mit einem Gespräch – ganz persönlich: „Gott möchte Dir seinen Frieden schenken. Einen Frieden, der mein Leben füllt und so gut tut.“

Und dann sei gespannt, wie Gott sich hinter Deine Gebet, Deinen Gruß, Deine Worte stellt.

Lasst uns heute Gottes Friedensbotschafter sein.

Andacht von Simon Diercks

 

(Kopf-Bild: Manuela Kühnert  / pixelio.de)