Am Sonntag ist Tobias Schreyer von IJM zu Gast und stellt die Arbeit von „International Justice Mission“ vor. Wir laden herzlich zum Gottesdienst um 10:30 Uhr und zur Auseinandersetzing mit der Frage ein, wie wir als Christen auf aktuell 27 Millionen verkaufte Menschen weltweit reagieren können.

Das Problem: Gewalt

Die Angst Opfer von Gewalt zu werden, ist für arme Menschen so alltäglich wie der mangelnde Zugang zu sauberem Wasser und Lebensmitteln, zu Medizin oder zu Bildung. Laut einer Studie der Vereinten Nationen sind die meisten Menschen, die in Entwicklungsländern leben, Unrecht wehrlos ausgesetzt, weil die Rechtssysteme ihres Landes – durch Polizei, Gerichte und Gesetze – sie nicht ausreichend schützen.

Mit IJM kämpfen viele Organisationen, Initiativen und Stiftungen gegen Armut. Sie stellen Wasser, Nahrung, Medizin, Bildung, Mikrokredite und vieles mehr zur Verfügung. Doch damit Menschen ihr Potential, selbstständig zu leben tatsächlich voll entfalten zu können, brauchen sie Sicherheit durch Rechtsschutz und ein funktionierendes Justizsystem.

IJM

IJM Deutschland ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) mit Hauptsitz in Washington, D. C. (USA).

2007 wurde ein deutscher Arbeitskreis gegründet. Seit Anfang 2010 ist IJM Deutschland e. V. als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt. Gemeinsam mit den IJM-Büros in Kanada, Großbritannien, Australien und in den Niederlanden unterstützen wir die Fallarbeit von IJM in 11 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

 Ziele in Deutschland

  • Personelle und finanzielle Unterstützung der weltweiten Fallarbeit: Hauptamtliche Mitarbeiter und Praktikanten sollen in die internationale Arbeit vermittelt sowie Spenden und Zuschüsse für alle weltweiten Projekte von IJM gesammelt werden. Als deutsches Büro bestehen daneben Partnerschaften mit den IJM-Büros in Indien, Uganda und der Dominikanischen Republik, die wir jährlich jeweils mit einem Betrag zwischen 25.000 und 50.000 Euro fördern
  • Bildungsarbeit: Wir informieren die Öffentlichkeit über schwerste Menschenrechtsverletzungen in unseren Partnerländern. Besonders in Kirchen und Gemeinden weisen wir auf die besondere Verantwortung vor Gott hin, sich als Christen für die Unterdrückten dieser Welt einzusetzen
  • Politische Arbeit: Wir suchen den Kontakt zu politischen Verantwortungsträgern mit dem Ziel, sie dafür zu motivieren, dass Deutschland sich vermehrt innen- und außenpolitisch gegen Menschenhandel und Sklaverei einsetzt. Gemeinsam mit anderen europäischen Ländern soll Deutschland eine leitende Rolle im Kampf gegen moderne Sklaverei einnehmen

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